Weltweit erkrankt alle drei Sekunden ein Mensch an Demenz. Stigmatisierung und Tabuisierung dieser Krankheit tragen dazu bei, dass viele Personen die ersten Anzeichen übergehen und somit meist erst im späteren Krankheitsverlauf eine Diagnose erhalten.

Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser können wir gezielt unterstützen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität für alle Beteiligten zu verbessern.

Die ersten Schritte, wenn ein Verdacht auf Demenz vorliegt

Viele denken bei einer Gedächtnisstörung sofort an Alzheimer. Doch die Ursache kann auch eine andere, vielleicht sogar heilbare Krankheit sein. Deshalb lohnt es sich bereits beim Verdacht aktiv zu werden.

  • Klarheit statt Unsicherheit

Wir bieten Ihnen in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, gemeinsam einen „Alzheimer-Test“ durchzuführen.

Weiters besprechen wir die Ursachen für ihre ganz persönlichen „Symptome“, die ev. auch auf eine andere Störung zurückzuführen sind

  • Prävention statt Intervention

Maßnahmen zur Demenz-Vorbeugung, speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, gibt es bei uns in einem persönlichen Beratungsgespräch

Diagnose Demenz: Unterstützung für Betroffene

Wenn sich der Verdacht einer Demenz durch ärztliche Abklärung bestätigt hat, dann hilft es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken. Sondern es gilt erste Maßnahmen in einer Demenzberatung zu erörtern.

Einen wesentlichen Unterschied gibt es hinsichtlich Demenz in jungen Jahrensiehe Blog und Demenz im fortgeschrittenen Altersiehe Blog. Was generell auf alle Betroffenen zutrifft, ist die psychische Belastung verbunden mit der Sorge um die weitere Vorgangsweise.

Hier bietet gerade eine Früherkennung eine große Chance, die eigene Zukunft noch mit zu gestalten:

  • früher Einsatz von Medikamenten mildert den Krankheitsverlauf
  • die Betroffenen können noch selbst über rechtliche (Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Testament) und finanzielle Angelegenheiten wie z.B. Bankgeschäfte (mit-)entscheiden
  • regelmäßige Inanspruchnahme von Demenzbegleitung verlangsamt nachweislich den Krankheitsverlauf und sorgt für mehr Wohlbefinden. Eigene Fähigkeiten werden so lange wie möglich gefördert und erhalten, um ein Leben in den eigenen vier Wänden so lange als möglich sicher zu stellen
  • Sondierung von Unterstützungsangeboten (Haushalt, Nachbarschaftshilfe) und sozialen Aktivitäten in der Umgebung

Diagnose Demenz: Beratung für Angehörige

Über 80% der an Demenz erkrankten Personen werden daheim betreut. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf steigen nicht nur die körperlichen, sondern auch die seelischen Belastungen der pflegenden Angehörigen. Sie fühlen sich alleine gelassen in ihrem Schmerz und ihrer Trauer; sind belastet mit Schuldgefühlen und Angebundensein; schwanken zwischen Pflege der erkrankten Person und den eigenen Bedürfnissen.

Die Begleitung von nahestehenden Menschen mit Demenz ist ein langer, sehr schmerzhafter Prozess. Deswegen bieten wir ein umfangreiches Entlastungs- und Beratungsangebot:

  • Individuelle Beratung Demenz – was nun?“ z.B. rechtliche, finanzielle und praktische Schritte abgestimmt auf Ihre familiäre Situation
  • Mentale und emotionale Unterstützung in schwierigen Phasen der Krankheit wie z.B. Rollenumkehr oder herausfordernde Verhaltensweisensiehe Blog
  • Viele praktische Tipps für Ihren Alltag mit Demenz wie z.B. optimale Kommunikation oder verstehen der Symptome
  • Entlastungsangebote abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, Umsetzbarkeit und Kosten
  • Soziale Unterstützung bei unserem monatlichen Alzheimer-CAFE
  • Individuelles Stressmanagement wie z.B. aufspüren eigener Kraftquellen und damit verbunden maßgeschneiderte Entspannungstechniken
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