Demenz in jungen Jahren

Ich bin 30+ alt und bekam die Diagnose Demenz. Was nun?

Dinge, die Sie bisher mühelos geschafft haben, bereiten Ihnen Probleme: im Job, in der Familie, in der Freizeit. Sie haben diese „Merkwürdigkeiten“ dem Stress zugeordnet und dann, als diese Erinnerungslücken verstärkt aufgetreten sind, schließlich doch ärztliche Hilfe gesucht. Alle möglichen Krankheiten wurden angedacht, bis Ihnen dann – oft nach monatelangen Untersuchungen und etlichen Irrwegen – schonungslos mitgeteilt wurde „Sie haben Demenz“. Diese Minuten werden Sie in Ihrem Leben kaum vergessen, so tief sitzt der Schock. Was nun?

Wenn Trauer, Schmerz und Verzweiflung einander abwechseln

Wer die Diagnose in jungen Jahren erhält, fällt buchstäblich aus einem bisher geordneten Alltag. Vorhaben und Ziele zerplatzen wie Seifenblasen, viele Fragen summen wie die Bienen im Kopf und Hoffnungslosigkeit gepaart mit Resignation macht sich breit.

Fragen über Fragen?

  • Mit wem kann ich vertrauensvoll über mein Problem und meine Trauer sprechen?

  • Verliere ich jetzt meinen Führerschein?

  • Sie sind auf der Suche nach Orientierung und neuen Zielen?

  • Wie kann ich von der Haltung „wieso gerade ich“ zur inneren Haltung „ich schaffe das“ kommen?

  • Wie gehe ich mit meinen Kindern und mit meiner Familie sowie am Arbeitsplatz um?

  • Wie kann ich die vorhandenen Ressourcen stärken?

  • Wo bekomme ich Unterstützung für meinen Alltag mit Demenz?

  • Welche Beschäftigungs-Programme und Trainings gibt es

Reden wir darüber.  Es gibt viele Möglichkeiten. Besonders bei Demenz in jungen Jahren.

Ein Beispiel von einer Begleitung eines Klienten durch Andrea Stix:

Ein beruflich erfolgreicher Mann hatte aufgrund der Erkrankung seine persönliche Aktivität zurückgeschraubt. Sein Umfeld vermittelte ihm aufgrund der Diagnose ständig, dass er nun abhängig sei und sich unterzuordnen hatte. Sogar die Kinder nutzten seine „Hilflosigkeit“ aus.
Mit entsprechenden mentalen Techniken – u.a. „Affirmationen und Atemübungen“ – hat er wieder Selbstvertrauen gewonnen. Ergänzt wurde dies durch regelmäßige kognitive Trainingseinheiten, damit er seine Bedürfnisse auch gut verbal ausdrücken konnte.

„Menschen mit Demenz brauchen Menschen, die für sie da sind. Sie brauchen wieder Mut in ihrem neuen Leben und das kann psychosoziale Begleitung“ sagt Demenzaktivistin Helga Rohra

Andrea Stix empfiehlt die Bücher von Helga Rohra – siehe unsere Buchempfehlungen

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Der Alzheimer-Test (Mini-Mental-Status-Test) wurde 1975 von Folstein und Kollegen entwickelt, um ein für den klinischen Alltag geeignetes Screening-Verfahren zur Feststellung kognitiver Defizite zu bieten. Seit seiner Einführung in den klinischen Alltag hat er sich als zuverlässiges Hilfsmittel zur Erstbeurteilung eines Patienten wie auch zur Verlaufskontrolle erwiesen. Dadurch ist er inzwischen das meist verwendete Instrument bei der Diagnose von Demenz und Alzheimer.

Der Alzheimer Test beinhaltet Fragen zur Orientierung, Merk- und Erinnerungsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Rechenfähigkeit, Sprache; weiters wird das Befolgen von Anweisungen sowie die Fähigkeit des Nachzeichnen getestet.

Bitte beachten Sie:

Die Durchführung kann nur in Form eines Interviews mit einer weiteren Person erfolgen. Die Dauer des Tests beträgt etwa 10 bis 15 Minuten.

Dieser Test kann eine ausführliche Untersuchung durch einen Neurologen Ihres Vertrauens nicht ersetzen. Der Test dient lediglich als Orientierungshilfe.

Bitte kontaktieren Sie mich zur Besprechung der Testergebnisse.

Mehr Informationen bekommen Sie in unserem nachfolgenden Blogartikel sowie im Demenz-Lexikon unter MAS-Training, Mentaltraining und FELiX-Methode ©

Beginnende Demenz? 10 Warnsymptome zur Früherkennung

Eine subjektive Erfassung von möglichen Symptomen ist immer nur ein Hinweis auf eine mögliche Erkrankung. Wir empfehlen eine umfassende Demenzdiagnostik von Fachärzten der Neurologie oder Psychiatrie. Eine Früherkennung ermöglicht eine bessere Behandlung, um den Krankheitsverlauf zu verzögern. Auf diese Weise können auch andere Grunderkrankungen festgellt werden, die heilbar sind, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. >> Weiterlesen

Von |März 31st, 2020|Tipps für Angehörige|
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2020-07-30T08:44:59+02:00