Demenz-Lexikon

Mentaltraining: Gedächtnis und Konzentration fördern

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Frau sitzt nachdenklich am Tisch, im Hintergrund eine ältere Person, umgeben von Symbolen für Belastung und Selbstfürsorge

Mentaltraining umfasst Übungen und Aktivitäten, die Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Konzentration und andere geistige Fähigkeiten anregen. Dazu gehören beispielsweise Gedächtnisübungen, Rätsel, Lesen, Musizieren, Gesellschaftsspiele oder das Erlernen neuer Fähigkeiten.

Mentaltraining kann in jedem Alter sinnvoll sein. Bei älteren Menschen kann es Teil eines aktiven Lebensstils sein und dabei helfen, geistig aktiv zu bleiben. Auch bei leichten kognitiven Veränderungen oder einer Demenz können angepasste Übungen und Aktivitäten eingesetzt werden. Dabei geht es nicht um Leistung oder darum, eine Erkrankung „wegzutrainieren“, sondern um Aktivierung, vorhandene Fähigkeiten und Freude an geistiger Beschäftigung.

Wichtig: Mentaltraining ist nur ein Baustein für die geistige Gesundheit. Ebenso wichtig sind körperliche Bewegung, soziale Kontakte, guter Schlaf und die Behandlung gesundheitlicher Risikofaktoren.

Was versteht man unter Mentaltraining?

Mentaltraining kann ganz unterschiedlich aussehen. Neben klassischen Gedächtnis- und Konzentrationsübungen können auch alltägliche Aktivitäten geistig anregen: ein neues Rezept ausprobieren, musizieren, lesen, Gesellschaftsspiele spielen, eine Sprache lernen oder sich mit anderen Menschen austauschen.

Auch digitale Übungen und Anwendungen können genutzt werden. Entscheidend ist nicht, ob das Training auf Papier, am Computer oder im Alltag stattfindet. Wichtig ist vielmehr, dass die Aktivitäten zu den Interessen und Fähigkeiten der jeweiligen Person passen und weder über- noch unterfordern.

Welche Fähigkeiten können angesprochen werden?

Je nach Übung können unterschiedliche geistige Fähigkeiten angesprochen werden, zum Beispiel:

  • Gedächtnis und Erinnern
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Sprache und Wortfindung
  • Orientierung
  • logisches Denken und Problemlösen
  • Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit

Dabei muss Mentaltraining nicht immer wie eine klassische Übung aussehen. Lesen, Musizieren, Gespräche, kreative Tätigkeiten oder das Erlernen von etwas Neuem können ebenfalls geistig anregend sein.

Mentaltraining und Demenzprävention

Geistige Aktivität gehört zu einem Lebensstil, der die Gesundheit des Gehirns unterstützen kann. Auch die 2026 aktualisierte Leitlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Risikoreduktion von kognitivem Abbau und Demenzbefasst sich mit kognitivem Training und kognitiver Stimulation bei Erwachsenen mit normaler Kognition oder leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI).

Das bedeutet jedoch nicht, dass Mentaltraining allein eine Demenz verhindern kann. Das Demenzrisiko wird von vielen Faktoren beeinflusst. Neben geistiger Aktivität spielen unter anderem körperliche Bewegung, soziale Kontakte und die Behandlung gesundheitlicher Risikofaktoren eine wichtige Rolle.

Mentaltraining sollte deshalb nicht als einzelne „Schutzmaßnahme“, sondern als Teil eines insgesamt aktiven und gesundheitsfördernden Lebensstils verstanden werden.

Mentaltraining bei Menschen mit Demenz

Auch Menschen mit Demenz können geistig und sozial aktiviert werden. Dabei steht jedoch nicht die Leistung im Mittelpunkt.

Übungen und Aktivitäten sollten an die vorhandenen Fähigkeiten, Interessen und die jeweilige Situation angepasst werden. Sie sollten nicht überfordern oder unter Leistungsdruck setzen, sondern Neugier wecken, vorhandene Fähigkeiten ansprechen und positive Erlebnisse ermöglichen.

Vertrautes kann Sicherheit und Freude vermitteln

Besonders geeignet können vertraute und biografisch bedeutsame Aktivitäten sein: bekannte Musik, Sprichwörter, Bilder, Alltagsgegenstände, einfache Spiele, gemeinsames Singen oder Gespräche über frühere Erlebnisse.

Entscheidend ist nicht, wie viele Aufgaben „richtig“ gelöst werden. Viel wichtiger ist, ob die Beschäftigung zur Person passt und als angenehm, interessant oder anregend erlebt wird.

Mentaltraining kann auch Entspannung bedeuten

Der Begriff Mentaltraining wird nicht ausschließlich für Gedächtnis- und Konzentrationsübungen verwendet. Auch Meditation, Entspannungsübungen und das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit können Möglichkeiten sein, zur Ruhe zu kommen und den eigenen Umgang mit belastenden Situationen bewusster wahrzunehmen.

Gerade für pflegende und begleitende Menschen können solche persönlichen Auszeiten wertvoll sein. Ein paar Minuten Ruhe, bewusstes Atmen oder eine geführte Meditation schaffen Raum, um den Alltag für einen Moment loszulassen und die eigenen Bedürfnisse wieder stärker wahrzunehmen.

Gönnen Sie sich einen Moment nur für sich

Manchmal braucht es nicht viel: einen ruhigen Platz, ein paar Minuten Zeit und die Bereitschaft, den Alltag für einen Moment in den Hintergrund treten zu lassen.

Unsere drei geführten Meditationen laden Sie dazu ein, zur Ruhe zu kommen, bewusst zu atmen und Ihre Aufmerksamkeit auf angenehme Gedanken und Bilder zu richten.

Sie müssen dabei nichts können und nichts erreichen. Machen Sie es sich bequem, wählen Sie die Meditation, die Sie gerade anspricht, und lassen Sie sich einfach von der Stimme begleiten.

Vielleicht sind genau diese wenigen Minuten die kleine Auszeit, die Ihnen heute guttut.

Kopfhörer auf, Augen schließen – und einfach einmal reinhören.

Meditation für mehr Selbstbewusstsein, Kraft und Widerstandsfähigkeit

Meditation: Mein Baum

Meditation "Mein Baum"

Eine Meditation von Andrea Stix, MSc, die Selbstbewusstsein wachsen lässt und aus Ihrer inneren Mitte heraus Kraft und Widerstandsfähigkeit schenkt.

Audio

© Andrea Stix, MSc – ausschließlich für den persönlichen Gebrauch.

Meditation zum loslassen von destruktiven Erfahrungen

Meditation zum Loslassen von Blockaden

Meditation zum Loslassen von Blockaden

Eine Meditation von Andrea Stix, MSc, die hilft, Blockaden und destruktive Erfahrungen liebevoll loszulassen.

Audio

© Andrea Stix, MSc – ausschließlich für den persönlichen Gebrauch.

Meditation für innere Balance

Meditation IL Paradiso

Meditation "IL Paradiso"

Eine Meditation von Andrea Stix, MSc zur Stärkung der Lebensenergie und inneren Balance.

Audio

© Andrea Stix, MSc – ausschließlich für den persönlichen Gebrauch.

Eine Meditation, die zu Ihnen persönlich passt

Nicht jede Meditation passt zu jedem Menschen. Was beruhigt, Kraft gibt oder als angenehm empfunden wird, hängt von der persönlichen Lebenssituation, den eigenen Erfahrungen und individuellen Bedürfnissen ab.

Andrea Stix, MSc bietet deshalb auch individuell auf die Bedürfnisse ihrer Klientinnen und Klienten abgestimmte Meditationen an.

Ihre persönliche Meditation

In einem persönlichen Gespräch bespricht Andrea Stix mit Ihnen zunächst Ihre Wünsche, Bedürfnisse und Ihre aktuelle Situation. Auf dieser Grundlage kann eine maßgeschneiderte geführte Meditation entstehen, deren Inhalte, Bilder, Sprache und Schwerpunkte auf Sie persönlich abgestimmt sind.

Eine solche Meditation kann beispielsweise Entspannung und innere Ruhe unterstützen, Kraft und Zuversicht in belastenden Lebenssituationen fördern oder persönliche Erinnerungen und vertraute Bilder aufgreifen.

Auch die Situation pflegender Angehöriger kann berücksichtigt werden – etwa mit einer Meditation, die bewusst Raum für Entlastung, Selbstfürsorge und eine persönliche Auszeit schafft.

Individuell angepasst bei Demenz

Bei Menschen mit Demenz ist eine besonders behutsame Gestaltung wichtig. Sprache, Länge, Tempo und Inhalte sollten sich an den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen orientieren.

Vertraute Orte, positive Erinnerungen, Naturerlebnisse oder andere biografisch bedeutsame Bilder können dabei aufgegriffen werden. Ziel ist nicht, etwas leisten zu müssen, sondern einen angenehmen und vertrauten Moment zu ermöglichen.

Sie interessieren sich für eine persönliche Meditation? Andrea Stix bespricht mit Ihnen, welche Inhalte und Form zu Ihnen oder zu einem von Ihnen begleiteten Menschen passen.

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Individuelle Meditation – so einzigartig wie Sie

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