
Die vaskuläre Demenz ist eine Form der Demenz, bei der Erkrankungen und Schädigungen der Blutgefäße des Gehirns wesentlich zu den kognitiven Beeinträchtigungen beitragen. Ursachen können beispielsweise Schlaganfälle, Erkrankungen kleiner Hirngefäße oder andere Durchblutungsstörungen des Gehirns sein.
Dabei handelt es sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild. Je nachdem, welche Gefäße und Hirnregionen betroffen sind, können Symptome und Verlauf erheblich variieren.
Heute wird häufig der weiter gefasste Begriff vaskuläre kognitive Beeinträchtigung (Vascular Cognitive Impairment – VCI) verwendet. Er beschreibt ein Spektrum, das von leichteren kognitiven Einschränkungen bis zur vaskulären Demenz reicht.
Die aktuelle S3-Leitlinie Demenzen beschreibt als Grundlage der vaskulären Demenz vaskuläre Ursachen wie mikro- oder makroangiopathische Veränderungen des Gehirns.
S3-Leitlinie Demenzen – AWMF, Living Guideline
Was ist eine vaskuläre Demenz?
Das Gehirn benötigt kontinuierlich Sauerstoff und Nährstoffe, die über ein dichtes Netz von Blutgefäßen bereitgestellt werden.
Werden diese Gefäße geschädigt oder kommt es zu einer Unterbrechung der Blutversorgung, können Nervenzellen und neuronale Netzwerke beeinträchtigt werden.
Vaskuläre kognitive Beeinträchtigungen können beispielsweise infolge eines größeren Schlaganfalls, mehrerer kleinerer Infarkte oder einer Erkrankung der kleinen Blutgefäße des Gehirns entstehen.
Das heute verwendete Konzept des Vascular Cognitive Impairment (VCI) berücksichtigt, dass vaskulär bedingte kognitive Veränderungen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können und nicht zwangsläufig bereits die Kriterien einer Demenz erfüllen.
Lancet Neurology – Vascular cognitive impairment: current concepts and clinical developments
Welche Ursachen kann eine vaskuläre Demenz haben?
Verschiedene Erkrankungen der Blutgefäße und unterschiedliche Formen von Hirnschädigungen können zu vaskulären kognitiven Beeinträchtigungen beitragen.
Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall können kognitive Beeinträchtigungen auftreten. Ob und in welchem Ausmaß dies geschieht, hängt unter anderem von Größe, Lokalisation und Anzahl der Hirnläsionen sowie von bereits bestehenden Veränderungen des Gehirns ab.
Ein einzelner strategisch ungünstig gelegener Infarkt kann unter Umständen erhebliche kognitive Auswirkungen haben.
Mehrere Hirninfarkte
Mehrere größere oder kleinere Hirninfarkte können sich in ihren Auswirkungen summieren.
Historisch wurde hierfür häufig der Begriff Multi-Infarkt-Demenz verwendet. Heute wird die Erkrankung meist in das breitere Spektrum vaskulärer kognitiver Beeinträchtigungen eingeordnet.
Erkrankungen der kleinen Hirngefäße
Nicht immer liegen große Schlaganfälle vor.
Eine zerebrale Kleingefäßerkrankung (Cerebral Small Vessel Disease) kann über längere Zeit Veränderungen der weißen Hirnsubstanz und kleine Infarkte verursachen.
Diese Veränderungen können unter anderem Aufmerksamkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit, Planung und andere kognitive Funktionen beeinträchtigen.
Mischformen
Gerade im höheren Lebensalter finden sich häufig mehrere krankhafte Veränderungen gleichzeitig.
Vaskuläre Veränderungen können beispielsweise gemeinsam mit einer Alzheimer-Pathologie auftreten. In solchen Fällen können sowohl neurodegenerative als auch vaskuläre Prozesse zur kognitiven Beeinträchtigung beitragen.
Die aktuelle wissenschaftliche Betrachtung von Demenz berücksichtigt deshalb zunehmend das Zusammenspiel verschiedener Ursachen und Hirnpathologien.
American Heart Association – Vascular Contributions to Cognitive Impairment and Brain Health
Welche Symptome treten bei vaskulärer Demenz auf?
Es gibt kein für alle Betroffenen identisches Symptommuster.
Welche Beschwerden auftreten, hängt wesentlich davon ab, welche Regionen und Netzwerke des Gehirns durch Gefäßerkrankungen geschädigt wurden.
Verlangsamte Informationsverarbeitung
Betroffene können mehr Zeit benötigen, um Informationen aufzunehmen, zu verarbeiten oder auf Fragen und Situationen zu reagieren.
Probleme mit Aufmerksamkeit und Konzentration
Längere Gespräche oder komplexe Aufgaben können zunehmend schwierig werden. Auch das gleichzeitige Verarbeiten mehrerer Informationen kann beeinträchtigt sein.
Störungen der exekutiven Funktionen
Häufig können Fähigkeiten betroffen sein, die für Planung, Organisation, Problemlösung und zielgerichtetes Handeln notwendig sind.
Probleme können beispielsweise auftreten bei:
der Planung mehrerer Handlungsschritte,
dem Organisieren des Alltags,
komplexen Entscheidungen,
dem flexiblen Wechsel zwischen Aufgaben oder
dem Lösen neuer Probleme.
Gedächtnisstörungen
Auch das Gedächtnis kann beeinträchtigt sein.
Im Gegensatz zur typischen Alzheimer-Demenz müssen ausgeprägte Gedächtnisstörungen jedoch nicht immer zu den frühesten oder dominierenden Symptomen gehören.
Gang- und Bewegungsstörungen
Bei bestimmten Formen vaskulärer Hirnschädigung können Veränderungen des Gangbildes, Gleichgewichtsstörungen oder eine erhöhte Sturzgefährdung auftreten.
Veränderungen von Stimmung und Verhalten
Depressive Symptome, Antriebsminderung, emotionale Veränderungen oder Reizbarkeit können ebenfalls auftreten.
Die Symptome sind insgesamt heterogen. Deshalb sollte die Diagnose nicht allein aufgrund eines bestimmten kognitiven Symptommusters gestellt werden.
Wie verläuft eine vaskuläre Demenz?
Der Verlauf einer vaskulären Demenz kann sich deutlich von Mensch zu Mensch unterscheiden.
Ein klassisch beschriebener Verlauf ist die stufenweise Verschlechterung: Nach einem weiteren vaskulären Ereignis kann es zu einer deutlichen Verschlechterung kommen, gefolgt von einer Phase relativer Stabilität.
Das ist jedoch keineswegs bei allen Menschen der Fall.
Bei Erkrankungen kleiner Hirngefäße kann sich die kognitive Leistungsfähigkeit beispielsweise auch langsam und kontinuierlich verschlechtern.
Der Verlauf hängt unter anderem ab von:
Art und Ausmaß der Gefäßveränderungen,
Lokalisation der Hirnschädigungen,
weiteren Schlaganfällen,
Alter und allgemeinem Gesundheitszustand,
bestehenden Gefäßrisikofaktoren und
zusätzlichen neurodegenerativen Veränderungen.
Eine feste Anzahl von Schlaganfällen, ab der automatisch eine Demenz entsteht, gibt es nicht.
Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle?
Viele Risikofaktoren für vaskuläre kognitive Beeinträchtigungen überschneiden sich mit den Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle.
Zu den relevanten beeinflussbaren Faktoren können insbesondere gehören:
Bluthochdruck,
Diabetes mellitus,
Rauchen,
Fettstoffwechselstörungen,
Bewegungsmangel,
Übergewicht,
bestimmte Herzerkrankungen und
Vorhofflimmern.
Das individuelle Risiko hängt jedoch vom Zusammenspiel zahlreicher Faktoren ab.
Die American Heart Association betont in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Stellungnahme die enge Verbindung zwischen vaskulären Risikofaktoren, Gefäßgesundheit und kognitiver Gesundheit.
American Heart Association – Vascular Contributions to Cognitive Impairment and Brain Health, 2026
Wie wird eine vaskuläre Demenz diagnostiziert?
Die Diagnose einer vaskulären Demenz sollte ärztlich erfolgen und basiert auf mehreren Bausteinen.
Ein einzelner Demenztest oder ein auffälliger Befund in einer Bildgebung reicht normalerweise nicht aus.
Anamnese und klinische Untersuchung
Wichtig sind unter anderem Beginn und Verlauf der kognitiven Veränderungen, frühere Schlaganfälle, bestehende Gefäßerkrankungen sowie die Frage, wie stark die Beschwerden den Alltag beeinträchtigen.
Auch neurologische Symptome und vaskuläre Risikofaktoren werden berücksichtigt.
Kognitive und neuropsychologische Untersuchung
Kognitive Tests können Hinweise auf Beeinträchtigungen geben.
Je nach Situation kann eine ausführlichere neuropsychologische Untersuchung sinnvoll sein, bei der beispielsweise Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache, Verarbeitungsgeschwindigkeit, exekutive Funktionen und visuell-räumliche Fähigkeiten untersucht werden.
Bildgebung des Gehirns
Die Bildgebung spielt bei Verdacht auf eine vaskuläre Demenz eine wichtige Rolle.
Die NICE-Leitlinie empfiehlt bei unklarem Demenzsubtyp und Verdacht auf vaskuläre Demenz eine Magnetresonanztomografie (MRT). Ist eine MRT nicht verfügbar oder kontraindiziert, kann eine Computertomografie (CT) eingesetzt werden.
Gleichzeitig betont die Leitlinie ausdrücklich, dass eine vaskuläre Demenz nicht allein anhand der Anzahl oder des Ausmaßes vaskulärer Veränderungen in der Bildgebung diagnostiziert werden sollte.
NICE – Dementia: assessment, management and support
Andere Ursachen ausschließen
Zur Diagnostik gehört auch die Abklärung anderer möglicher Ursachen kognitiver Veränderungen.
Dazu können je nach individueller Situation beispielsweise Medikamentennebenwirkungen, Stoffwechselstörungen, Depression, Delir, andere neurologische Erkrankungen oder eine zusätzliche Alzheimer-Erkrankung gehören.
Wie wird eine vaskuläre Demenz behandelt?
Eine bereits entstandene vaskuläre Hirnschädigung lässt sich in der Regel nicht rückgängig machen.
Ein wesentliches Ziel der Behandlung besteht deshalb darin, weitere vaskuläre Ereignisse und zusätzliche Hirnschädigungen möglichst zu verhindern und bestehende Risikofaktoren leitliniengerecht zu behandeln.
Behandlung vaskulärer Risikofaktoren
Je nach individueller Erkrankung können insbesondere die Behandlung von:
Bluthochdruck,
Diabetes mellitus,
Fettstoffwechselstörungen,
Vorhofflimmern und
anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
eine wichtige Rolle spielen.
Die konkrete Therapie richtet sich nach der individuellen medizinischen Situation und sollte ärztlich festgelegt werden.
Medikamente gegen Demenz
Für die reine vaskuläre Demenz gelten andere Empfehlungen als für die Alzheimer-Krankheit.
Die NICE-Leitlinie empfiehlt Cholinesterasehemmer wie Donepezil, Galantamin oder Rivastigmin sowie Memantin bei vaskulärer Demenz nicht routinemäßig.
Sie sollen insbesondere dann erwogen werden, wenn zusätzlich eine Alzheimer-Demenz, Parkinson-Demenz oder Demenz mit Lewy-Körpern vermutet wird.
NICE – Medikamentöse Behandlung der vaskulären Demenz
Nichtmedikamentöse Unterstützung
Je nach Beschwerden und individuellen Fähigkeiten können weitere Maßnahmen sinnvoll sein, beispielsweise:
körperliche Aktivität,
Physiotherapie,
Ergotherapie,
kognitive Aktivierung,
Anpassung des Wohnumfeldes,
strukturierte Tagesgestaltung und
Unterstützung und Beratung der Angehörigen.
Ziel ist dabei insbesondere, vorhandene Fähigkeiten, Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität möglichst gut zu unterstützen.
Kann man einer vaskulären Demenz vorbeugen?
Eine vaskuläre Demenz lässt sich nicht mit Sicherheit verhindern.
Da jedoch zahlreiche vaskuläre Risikofaktoren beeinflussbar sind, können Maßnahmen zur Förderung der Herz-Kreislauf- und Gefäßgesundheit wahrscheinlich auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gehirngesundheit leisten.
7 wichtige Maßnahmen für die Gefäß- und Gehirngesundheit
Blutdruck kontrollieren und behandeln lassen
Nicht rauchen
Regelmäßig körperlich aktiv sein
Diabetes und Blutzucker gut einstellen lassen
Auf eine ausgewogene Ernährung achten
Fettstoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandeln lassen
Soziale und geistige Aktivität erhalten
Die wissenschaftliche Evidenz spricht zunehmend dafür, Demenzprävention nicht auf einen einzelnen Faktor zu reduzieren, sondern mehrere beeinflussbare Risikofaktoren gleichzeitig zu berücksichtigen.
American Heart Association – Vascular Contributions to Cognitive Impairment and Brain Health
Was zeigt die FINGER-Studie?
Die FINGER-Studie untersuchte einen multidimensionalen Präventionsansatz bei älteren Menschen mit erhöhtem Risiko für kognitive Beeinträchtigungen.
Die Intervention kombinierte mehrere Bereiche wie Ernährung, körperliche Aktivität, kognitives Training und die Kontrolle vaskulärer Risikofaktoren.
Die Studie ist deshalb besonders interessant, weil sie zeigt, dass bei der Förderung der kognitiven Gesundheit ein multimodaler Ansatz sinnvoll sein kann.
Wichtig ist jedoch die korrekte Einordnung: Die FINGER-Studie ist kein Nachweis dafür, dass eine bestehende vaskuläre Demenz geheilt oder sicher verhindert werden kann.
Ist vaskuläre Demenz vererbbar?
Die meisten vaskulären Demenzerkrankungen werden nicht nach einem einfachen genetischen Muster vererbt.
Eine familiäre Häufung von Gefäßrisikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder bestimmten Fettstoffwechselstörungen kann jedoch das individuelle Risiko beeinflussen.
Darüber hinaus existieren seltene genetisch bedingte Erkrankungen der Hirngefäße, die zu Schlaganfällen und kognitiven Beeinträchtigungen führen können.
Auch die NICE-Leitlinie weist darauf hin, dass insbesondere bei einer vaskulären Demenz in jüngerem Lebensalter genetische Ursachen berücksichtigt werden sollten.
NICE – Diagnostik vaskulärer Demenz
Wann sollte ärztliche Hilfe gesucht werden?
Neu auftretende oder zunehmende Veränderungen von Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Orientierung, Planung oder Verhalten sollten ärztlich abgeklärt werden.
Plötzlich auftretende neurologische Symptome können Zeichen eines Schlaganfalls sein und sind ein medizinischer Notfall.
Dazu können beispielsweise plötzlich auftretende:
Lähmungen oder Schwäche einer Körperseite,
Sprach- oder Verständnisstörungen,
Gesichtslähmungen,
Sehstörungen,
starke Gleichgewichtsstörungen oder
andere neue neurologische Ausfälle
gehören.
Bei Verdacht auf einen Schlaganfall sollte sofort medizinische Notfallhilfe verständigt werden.
Vaskuläre Demenz – das Wichtigste zusammengefasst
Die vaskuläre Demenz entsteht durch Erkrankungen und Schädigungen der Blutgefäße des Gehirns.
Das Krankheitsbild ist sehr unterschiedlich. Häufig können Aufmerksamkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit und exekutive Funktionen wie Planung und Organisation beeinträchtigt sein. Auch Gedächtnisprobleme, Gangstörungen und Veränderungen von Stimmung oder Verhalten können auftreten.
Die Diagnostik umfasst neben der ärztlichen und kognitiven Untersuchung insbesondere die Beurteilung vaskulärer Risikofaktoren und die Bildgebung des Gehirns.
Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung ist die konsequente medizinische Kontrolle und Behandlung vaskulärer Risikofaktoren, um weitere Gefäßschädigungen möglichst zu vermeiden.
Wissenschaftliche Grundlagen und Leitlinien
S3-Leitlinie Demenzen – AWMF / DGN / DGPPN, Living Guideline
NICE – Dementia: assessment, management and support for people living with dementia and their carers
Moorhouse P, Rockwood K: Vascular cognitive impairment – Lancet Neurology
Medizinischer Hinweis
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle medizinische Beratung.
Bei neu auftretenden oder zunehmenden kognitiven Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen. Plötzlich auftretende neurologische Ausfälle können Zeichen eines Schlaganfalls sein und erfordern eine sofortige medizinische Abklärung.
Fachlich geprüft von Andrea Stix, MSc
Akademische Expertin für Demenzstudien
Gründerin der FELIX-Methode ©
Letzte fachliche Überprüfung: August 2026
Weitere Tipps gibt es in unserem Demenz Blog "Umgang mit Demenz lernen"
Häufige Fragen
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Vaskuläre Demenz entsteht durch Durchblutungsstörungen im Gehirn, meist infolge kleinerer oder größerer Schlaganfälle. Sie ist nach Alzheimer die zweithäufigste Demenzform und tritt oft in Kombination mit Alzheimer als gemischte Demenz auf. Typisch ist ein eher stufenweiser Verlauf. Die Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck ist hier besonders wichtig.
Die wichtigsten Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Diabetes, hohe Cholesterinwerte, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel, da sie alle die Gefäßgesundheit beeinträchtigen. Auch Vorhofflimmern erhöht das Risiko für Schlaganfälle erheblich. Diese Faktoren sind größtenteils gut beeinflussbar, eine konsequente Behandlung kann das Risiko deutlich senken.
Häufig ja: Da vaskuläre Demenz oft durch einzelne Schlaganfälle verursacht wird, kann sich der Zustand nach jedem Ereignis stufenweise und teils abrupt verschlechtern. Zwischen diesen Ereignissen kann der Zustand über längere Zeit relativ stabil bleiben. Eine gute Einstellung von Blutdruck und anderen Risikofaktoren kann helfen, weitere Schübe zu verhindern.
Ja, wiederholte Schlaganfälle, auch kleine und unbemerkte, können zu einer vaskulären Demenz führen, da sie Hirngewebe dauerhaft schädigen. Auch ein einzelner großer Schlaganfall kann je nach betroffener Hirnregion zu deutlichen kognitiven Einschränkungen führen. Das Risiko steigt mit unbehandeltem Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen erheblich an.
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