
Häufige Fragen
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Erklären Sie in einfachen, altersgerechten Worten, dass das Gehirn krank ist und deshalb manche Dinge vergessen oder durcheinandergebracht werden. Betonen Sie, dass die Krankheit nicht ansteckend ist und Oma oder Opa die Kinder trotzdem lieb hat. Ermutigen Sie Kinder, Fragen zu stellen, und bereiten Sie sie auf ungewohnte Situationen vor.
Erklären Sie einfach, dass die Krankheit dem Gehirn manchmal die Erinnerungen durcheinanderbringt, sodass Oma sich gerade nicht erinnern kann, wer das Kind ist, obwohl sie es liebt. Betonen Sie, dass dies nichts mit dem Kind selbst zu tun hat. Ermutigen Sie das Kind, trotzdem freundlich zu bleiben.
Auch ohne Worte bleibt Kommunikation über Mimik, Gestik, Berührung und Tonfall möglich und wichtig. Sprechen Sie weiterhin mit der Person, auch wenn keine verbale Antwort mehr kommt, da Zuhören und Verstehen oft länger erhalten bleiben als das Sprechen selbst. Beobachten Sie genau auf nonverbale Signale.
In späteren Stadien wird nonverbale Kommunikation immer wichtiger: Berührung, Tonfall, Mimik und Musik können auch dann noch Verbindung schaffen, wenn Worte nicht mehr verstanden werden. Sprechen Sie langsam, in kurzen Sätzen und mit ruhiger, warmer Stimme. Vertraute Gerüche oder Lieder aus der Vergangenheit können emotionale Reaktionen auslösen.
Eine offene, entspannte Haltung auf Augenhöhe, etwa im Sitzen, signalisiert Sicherheit und Respekt. Ein warmes Lächeln und sanfter Blickkontakt können oft mehr vermitteln als Worte. Langsame, vorhersehbare Bewegungen vermeiden Erschrecken. Berührung kann Trost spenden, sollte aber immer behutsam eingesetzt werden. FELiX Demenzbegleitung und Andrea Stix, MSc können dazu ergänzende, praxisnahe Orientierung geben.
Das ist für Angehörige oft besonders schmerzhaft, doch reagieren Sie möglichst gelassen und stellen Sie sich freundlich neu vor, ohne auf einer Korrektur zu bestehen. Vermeiden Sie es, die Person zu bedrängen, sich zu erinnern. Konzentrieren Sie sich auf die emotionale Verbindung im Moment. Suchen Sie sich für die eigene Trauer Unterstützung. FELiX Demenzbegleitung und Andrea Stix, MSc können dazu ergänzende, praxisnahe Orientierung geben.
Persönliche Unterstützung bei Demenz
Wir begleiten Sie persönlich – telefonisch, online oder vor Ort.

Wenn du eine Mutter mit der Diagnose Demenz hast, denkst du jetzt vielleicht auch wozu. „Sie weiß doch gar nicht mehr welcher Tag ist, bei manchen Besuchen kann sie sich nicht einmal mehr an meinen Namen erinnern. Es hat keinen Sinn mehr diesen Tag zu feiern“ äußerte sich vor ein paar Tagen Herr B. bei einem gemeinsamen Gespräch. Seine Mutter ist im Pflegeheim untergebracht, da Herr B im Ausland arbeitet und nur zu besonderen Anlässen seine Mutter besuchen kann.