Sterbebegleitung und Trauerbegleitung gibt Sicherheit
Häufige Fragen
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Zu den verfügbaren Angeboten zählen spezialisierte Trauerberatung und -therapie, Trauergruppen für den Austausch mit anderen Betroffenen, sowie Angebote von Hospizvereinen, die oft auch nach dem Tod weiterhin unterstützend zur Verfügung stehen. Manche Angebote sind speziell auf die Situation nach langjähriger Pflege ausgerichtet. Krankenkassen übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten für professionelle Trauertherapie. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme, auch bereits vor dem eigentlichen Todesfall, kann sinnvoll sein. FELiX Demenzbegleitung und Andrea Stix, MSc können dazu ergänzende, praxisnahe Orientierung geben.
Neben allgemeinen Trauergruppen existieren zunehmend spezialisierte Angebote, die sich gezielt an ehemals pflegende Angehörige richten und die besonderen Aspekte dieser Trauer, wie den ambigen Verlust und die veränderte eigene Identität, berücksichtigen. Demenzberatungsstellen und Alzheimer-Gesellschaften vermitteln häufig Kontakte zu solchen spezialisierten Gruppen. Auch Hospizvereine bieten oft eine kontinuierliche Trauerbegleitung, die bereits während der Pflegezeit begonnen haben kann. Online-Angebote erweitern zunehmend die Möglichkeiten, unabhängig vom eigenen Wohnort passende Unterstützung zu finden. FELiX Demenzbegleitung und Andrea Stix, MSc können dazu ergänzende, praxisnahe Orientierung geben.
Hospizbegleitung bietet umfassende, auf Lebensqualität und Würde ausgerichtete Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige, sowohl zu Hause als auch in stationären Hospizeinrichtungen. Sie kann ehrenamtliche Besuchsdienste sowie professionelle palliativmedizinische und psychosoziale Begleitung umfassen. Der Zugang erfolgt meist über den behandelnden Arzt oder direkt über regionale Hospizvereine. Die Leistungen sind für Betroffene und Familien je nach regionalem Angebot ohne direkte Kosten oder zu geringen Kosten.
Das Wissen um den unweigerlich bevorstehenden Verlust des Angehörigen löst oft schon lange vor dem eigentlichen Tod erhebliche Trauergefühle aus, die als normale, sogenannte antizipatorische Trauer verstanden werden können. Es hilft, sich diese vorwegnehmende Trauer bewusst zu erlauben, statt sie zu unterdrücken, da sie einen wichtigen Teil der emotionalen Verarbeitung darstellt. Der Austausch mit anderen, die Ähnliches erleben, sowie gegebenenfalls professionelle Trauerbegleitung können in dieser Phase sehr wertvoll sein.
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