Wenn Angehörige sich um die erkrankte Person kümmern, dann gibt es unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Unterstützung, wenn Ersatzpflege notwendig wird. Bei Betreuung von Menschen mit Demenz wird diese Zuwendung bereits ab Pflegestufe 1 gewährt.

Häufige Fragen
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Neben dem Pflegegeld, das teilweise an pflegende Angehörige weitergegeben werden kann, gibt es in Österreich unter anderem das Pflegekarenzgeld für Zeiten der beruflichen Auszeit. Auch steuerliche Absetzmöglichkeiten für Pflegekosten sowie regionale Förderungen können die finanzielle Belastung mindern. Sozialberatungsstellen bieten individuelle Auskunft über aktuell verfügbare Unterstützungsleistungen.
Verschaffen Sie sich zunächst einen genauen Überblick über alle verfügbaren finanziellen Unterstützungsleistungen wie Pflegegeld, steuerliche Absetzmöglichkeiten und regionale Förderungen, da diese oft nicht vollständig ausgeschöpft werden. Ein Gespräch mit einer Sozialberatungsstelle kann helfen, alle Möglichkeiten systematisch zu identifizieren. Bei anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten kann zusätzlich Sozialhilfe oder Mindestsicherung infrage kommen. Offene Gespräche innerhalb der Familie über die finanzielle Belastung können zusätzliche Unterstützung mobilisieren.
In Österreich können bestimmte Pflege- und Betreuungskosten unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Die genauen Voraussetzungen und Höchstbeträge hängen vom Einzelfall ab. Belege und Nachweise über die entstandenen Kosten sollten sorgfältig gesammelt werden. Eine Steuerberatung oder die Arbeiterkammer kann prüfen, welche Kosten konkret absetzbar sind.
Neben klassischer Psychotherapie gibt es spezialisierte Beratungsangebote für pflegende Angehörige, die sich gezielt mit den besonderen Belastungen dieser Rolle befassen. Selbsthilfegruppen bieten eine niederschwellige, oft eine je nach Angebot ohne direkte Kosten nutzbare Form der emotionalen Unterstützung durch den Austausch mit Gleichbetroffenen. Manche Krankenkassen und Sozialversicherungen übernehmen ganz oder teilweise die Kosten für Psychotherapie. Demenzberatungsstellen können bei der Suche nach passenden Angeboten helfen.
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