
Die nachfolgenden „Fachbücher Demenz“ stehen auch in meiner eigenen Bibliothek. Meine Klienten profitieren aus den daraus gewonnenen Erfahrungen.
Stefan Strotzka: Gerontopsychiatrisches Zentrum der Psychosozialen Dienste Wien, Österreich
„Clock-reading-Tests“ – Uhrenlesetests in der Demenzdiagnostik
Uhrenlesetests werden seit den 1990er-Jahren in der Demenzdiagnostik eingesetzt. Sie sind schnell und einfach durchführbar und können im Rahmen einer umfassenden neuropsychologischen Diagnostik eine ergänzende Information liefern.
Im vorliegenden Artikel wird mit dem „Schnellen Uhren-Vierer“ ein im Gerontopsychiatrischen Zentrum (GPZ) des PSD Wien entwickelter Uhrenlesetest vorgestellt. Das Verfahren wurde zur Unterstützung der differenzialdiagnostischen Abklärung zwischen vaskulärer Demenz und Alzheimer-Demenz entwickelt und im GPZ praktisch eingesetzt.
Wichtig ist dabei: Ein Uhrenlesetest kann keine Demenzdiagnose stellen und auch die zugrunde liegende Demenzform nicht allein zuverlässig bestimmen. Die Ergebnisse müssen immer im Zusammenhang mit Anamnese, klinischer Untersuchung und weiteren diagnostischen beziehungsweise neuropsychologischen Verfahren beurteilt werden.
Fazit für die Praxis
Bei der differenzialdiagnostischen Abklärung zwischen vaskulärer Demenz und Alzheimer-Demenz kann der „Schnelle Uhren-Vierer“ ergänzende Hinweise liefern.
Mit einem Uhrenlesetest kann die im Alltag wichtige Fähigkeit, analoge Uhrzeiten korrekt zu erkennen und zuzuordnen, einfach überprüft werden.
Das Testergebnis sollte nicht isoliert zur Diagnose oder zur Bestimmung einer Demenzform verwendet werden.
"Erinnern: Eine Anleitung zur Biographiearbeit mit älteren Menschen" von Caroline Osborn, Pam Schweitzer, Angelika Trilling
Alte Menschen verlieren mit den Jahren häufig den realen Bezug zu ihrer Vergangenheit. Ein verborgenes Kuriositäten-Sortiment im Nachttisch ist nicht selten die letzte stumme Verbindung zu Freunden, Verwandten und vertrauter Umgebung.
Das Buch widmet sich der Bedeutung des Erinnerns als Identitätssicherung und Erfahrung von Wirklichkeit. In einem bewusst auf die Praxis der Altenpflege zugeschnittenen Handlungskonzept werden die vielfältigen Formen der Kommunikation über den Lebenslauf alter Menschen erläutert. Die Spannbreite der Vorschläge zur Gestaltung einer kreativen Gruppenarbeit ist breit gefächert. Darüber hinaus werden methodische Grundlagen und inhaltliche Anregungen vermittelt.
"Demenz: Wissenswertes für Betroffene, Angehörige und Betreuende" von DDr.in Sabine Wöger
Die Autorin lässt Betroffene und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen zu Wort kommen. LeserInnen erhalten Einblick in die Erlebens- und Gefühlswelt der Erkrankten und fachliche Informationen über das Krankheitsbild. Mit der wachsenden Fähigkeit, sich in die Erkrankten einzufühlen, kann ihr Schmerz der sozialen Einsamkeit und ebenso die Angst der Angehörigen, die Person durch geistigen Zerfall zu verlieren, gelindert werden. Ein Plädoyer für die Würde von an Demenz erkrankten Menschen und für den achtsamen Umgang der Betreuenden mit sich selbst.
"Alzheimer - Diagnose, Verlauf, Behandlung - Experten und Betroffene berichten" von Mag. Wenzel Müller, Univ. Prof. Dr. Peter Dal-Bianco
Die Autorin lässt Betroffene und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen zu Wort kommen. LeserInnen erhalten Einblick in die Erlebens- und Gefühlswelt der Erkrankten und fachliche Informationen über das Krankheitsbild. Mit der wachsenden Fähigkeit, sich in die Erkrankten einzufühlen, kann ihr Schmerz der sozialen Einsamkeit und ebenso die Angst der Angehörigen, die Person durch geistigen Zerfall zu verlieren, gelindert werden. Ein Plädoyer für die Würde von an Demenz erkrankten Menschen und für den achtsamen Umgang der Betreuenden mit sich selbst.
Die Wirksamkeit von stadienspezifischem retrogenetischem (Morbus Alzheimer Syndrom) Training
Nonpharmacological Therapies in Alzheimer’s Disease: A Systematic Review of Efficacy
Die Methodenvielfalt eines globalen Stimulationstrainings unterstützt Menschen mit Demenz, ihre noch vorhandenen Ressourcen zu aktivieren und damit Fertigkeiten länger zu erhalten. Dadurch wird die Lebensqualität von betroffenen Familien verbessert.
Die Studie finden Sie hier: https://www.karger.com/Article/Pdf/316119
FINGER-Studie: Multidimensionale Intervention als Prävention kognitiver Einschränkungen im Alter
Die FINGER-Studie behandelt folgende Fragestellung:
Kann eine multidimensionale Intervention mit gesunder Ernährung, regelmäßiger körperlicher Betätigung, kognitivem Training und Behandlung von Risikofaktoren bei älteren Menschen das Auftreten kognitiver Störungen und deren Verschlechterung verhindern?
Die Lehren aus der FINGER-Studie finden Sie unter diesem Link:
Hier finden Sie weiterführende Literatur
Häufige Fragen
Passend zu diesem Thema finden Sie bei FELiX weitere Informationen:
Persönliche Unterstützung bei Demenz
Wir begleiten Sie persönlich – telefonisch, online oder vor Ort.

