Als Antidementiva, (Acetylcholinesterasehemmer, Glutamat-Antagonisten) werden Medikamente bezeichnet, die kognitive Fähigkeiten, d.h. Gedächtnisfunktionen sowie Konzentrations-, Lern- und Denkfähigkeit verbessern können und die dadurch krankheitsbedingte Beeinträchtigungen sozialer Alltagsaktivitäten vermindern. Sie spielen – wie der Name schon sagt – vor allem eine Rolle bei Demenz-Erkrankungen.

Darüber hinaus gibt es so genannte Nootropika wie Ginkgo biloba, Nicergolin, Nimodipin und Piracetam, die ebenfalls die Hirnfunktionen verbessern sollen. Ihre Wirksamkeit gilt aber wissenschaftlich als nicht gesichert, die Wirkmechanismen sind im Einzelnen nicht bekannt.