Viele Faktoren begünstigen eine dementielle Erkrankung. Wenn es gelingt, diese Risikofaktoren zu meiden oder zumindest zu reduzieren, hilft dies, einer Demenz vorzubeugen.

So sollte man zum Beispiel Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Übergewicht behandeln – nicht nur mit Medikamenten, sondern auch mit dem richtigen Lebensstil. Beispielsweise scheint eine mediterrane Ernährung vor Demenz zu schützen.

Sie beinhaltet viel Obst und Gemüse, Fisch, Olivenöl und Vollkornbrot. Dagegen sollten Schweinefleisch und Milchprodukte nur in Maßen konsumiert werden.

Von regelmäßiger Bewegung profitieren das Gehirn und der restliche Körper in jedem Alter. So regt körperliche Aktivität die Durchblutung und den Stoffwechsel im Gehirn an. Die Nervenzellen sind dadurch aktiver und vernetzen sich besser. Sport und Bewegung im Alltag senken außerdem den Blutdruck und den Cholesterinspiegel und beugen Übergewicht, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Depressionen vor.

Darüber hinaus hält regelmäßige Bewegung die Gefäße gesund, was vor vaskulärer Demenz schützt. Doch nicht nur zur Vorbeugung eignet sich körperliche Aktivierung. Demenz-Patienten profitieren ebenfalls davon.

Empfehlenswert ist auch Gehirntraining. Wie die Muskeln sollte auch das Gehirn regelmäßig gefordert werden. Dafür eignen sich zum Beispiel kulturelle Aktivitäten, mathematische Rätsel oder kreative Hobbies. Solche geistige Aktivität in Beruf und Freizeit kann das Risiko einer Demenz reduzieren.

Will man einer Demenz vorbeugen, sollte man außerdem soziale Kontakte pflegen. Je mehr man sich unter Leute begibt und mit anderen Menschen austauscht, desto wahrscheinlicher ist man auch im hohen Alter noch geistig fit.

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